Holzschäden im Dachstuhl: Fäule und Schädlinge erkennen
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IN EINEM SATZ
Holzschäden im Dachstuhl entstehen durch Feuchte, die Pilzfäule auslöst, oder durch Insekten, die das Holz zersetzen. Die Feuchte ist fast immer der Schlüssel, ihr Abstellen die Grundlage jeder Sanierung.
Zeitnah handeln: Tragende Hölzer können unbemerkt an Festigkeit verlieren. Bei Verdacht auf Fäule oder Befall zeitnah fachlich beurteilen lassen.
Der Dachstuhl trägt das gesamte Dach und ist zugleich ein Bauteil, das man selten von nahem betrachtet. Genau das macht Holzschäden dort so tückisch: Fäule und Schädlinge arbeiten oft über Jahre verborgen, während die Oberfläche noch intakt wirkt. Wenn der Schaden schließlich sichtbar wird, hat das Holz meist schon erheblich an Festigkeit verloren.
Grundsätzlich sind zwei Schadensgruppen zu unterscheiden, die aber häufig zusammenhängen. Die erste sind holzzerstörende Pilze, die Feuchte benötigen und das Holz je nach Art unterschiedlich zersetzen. Die zweite sind holzzerstörende Insekten, deren Larven im Holz fressen. Beide setzen ganz überwiegend voraus, dass das Holz zu feucht ist oder war. Trockenes, gut belüftetes Holz ist für die meisten dieser Schädlinge unattraktiv.
Daraus folgt der zentrale Grundsatz jeder Dachstuhlsanierung: Ohne die Feuchtequelle abzustellen, ist jede Bekämpfung nur ein Aufschub. Ein neues Holz an alter, feuchter Stelle verfällt erneut. Deshalb steht am Anfang immer die Frage, woher die Feuchte kommt, sei es ein undichtes Dach, ein Anschlussfehler oder Kondensat aus dem Wohnraum. Erst danach folgt die Beurteilung des Schadensumfangs und die Sanierung.

